Westdeutsche Zeitung: Kommentar zum Aktionsplan Ausbau der Stromnetze
(ots) - Von Rolf Eckers
Peter Altmaier gibt mal wieder den Krisenmanager. In seiner neuen
Rolle als Bundeswirtschaftsminister versucht der CDU-Mann, seiner
Chefin Angela Merkel den R
Stratege im Bundeskanzleramt. Diesmal geht es um die neuen
Stromautobahnen. Deren Ausbau stockt. Aufwendige Planungen, Streit um
Trassenverl
alles viel einfacher gehen. Und statt Gittermasten gibt es Erdkabel.
Das treibt die Kosten, bes
wir das alles am Ende
Netz im Zuge der Energiewende ausgebaut werden muss. Es gibt aber
ernstzunehmende Stimmen, die die Planungen f
halten. Claudia Kemfert vom DIW in Berlin beispielsweise sagt, dass
Kohlestrom die Netze verstopft. Weil alte und extrem klimasch
Kraftwerke zu lange am Netz bleiben, fehlt in den Leitungen der Platz
f
Argumentation zu folgen. Das bedeutet aber auch: Jetzt muss ein
klarer Zeitplan zum Ausstieg aus der Kohleverstromung auf den Tisch.
Die Menschen in den Braunkohlerevieren in der Lausitz und im
Rheinland brauchen schnell Klarheit, damit Strukturwandel beginnen
kann. Nur mit
erreichen. Dass die Kanzlerin viel von ihrer Glaubw
diesem Gebiet verloren hat, ist dem Versagen in der Verkehrspolitik
geschuldet. Auf unseren Stra
mehr Kohlendioxid in die Luft geblasen. Richtig: Die Relevanz dieser
Tatsache f
ein
weltweit anerkannten Autoindustrie es nicht schafft, den politischen
Rahmen f
Klimaschutz gelingen, wenn nicht bei uns?
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Datum: 14.08.2018 - 13:10 Uhr
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