Berliner Zeitung: Kommentar zur wirtscahftlichen Situation der Hebammen
(ots) - Die Freiberuflerinnen können die exorbitant
gestiegenen Beiträge für ihre Haftpflichtversicherung nicht mehr
stemmen, auch wenn es dafür jetzt Zuschüsse vom Staat gibt. Vielen
von ihnen bleibt nach Abzug der Kosten ein Verdienst knapp über dem
Mindestlohn - absolut inakzeptabel für einen Beruf mit derartiger
Verantwortung. Aber auch von den angestellten Hebammen fliehen immer
mehr aus dem Beruf oder zumindest aus den Kliniken, weil sie die
Arbeitsbedingungen dort nicht mehr aushalten möchten...Es liegt eine
gewisse Ironie in der Tatsache, dass viele Kliniken nun wunderbare
Geburtszimmer haben, in denen aber die adäquate Betreuung fehlt. Weil
soziale Berufe - Frauenberufe! - gering geschätzt werden.
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Datum: 04.05.2017 - 12:00 Uhr
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