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Jüdischer Tag des Dankes: Religion muss sich zeigen dürfen

ID: 1304620


(ots) - Anlässlich des jüdischen Festes Tu BiSchwat am
Montag, 25. Januar, fordert der Verein "Bürger für Freiheit und
Toleranz" (BFT e.V.) dazu auf, für die freie Religionsausübung der
jüdischen Mitbürger einzustehen.

Mit Tu BiSchwat wird in den jüdischen Schriften das "Neujahr der
Bäume" bezeichnet. Es ist der Tag des Dankes für die harmonische
Beziehung zwischen Gott, dem Menschen und der Natur.

Es gibt keine einzige deutsche jüdische Einrichtung mehr, die
nicht von Polizei geschützt werden muss, und viele der rund 100 000
in Deutschland lebenden jüdischen Mitbürger haben wieder Angst, in
der Öffentlichkeit religiöse Symbole wie die Kippa zu zeigen. Statt
selbstbewusst die freie Religionsausübung zu verteidigen, wird
zunehmend dazu aufgerufen, "bloß nicht zu provozieren" - sei es durch
einen Anhänger mit Davidstern oder einer Israelfahne. Die Angst
einzelner jüdischer Bürger ist nachvollziehbar und verständlich.
Unverständlich sind jedoch die zunehmenden ängstlichen Aufforderungen
verschiedener Politiker, "sich lieber zurückzunehmen".

"Die Werte der Aufklärung, die wir verteidigen, schließen auch das
Recht auf freie und selbstbewusste Religionsausübung ein", sagt Bodo
Meinsen, erster Vorsitzender von BFT e.V. "Je ängstlicher man dazu
aufruft, sich lieber zu verstecken als zu Überzeugungen zu stehen,
desto mehr schaden wir den Grundlagen unserer Demokratie." Der
konfessionslose Verein ruft dazu auf, nicht nur für eigene Belange
einzustehen, sondern speziell auch für Anliegen, von denen man selbst
nicht unmittelbar betroffen ist.

Der Verein Bürger für Freiheit und Toleranz e.V., kurz BFT,
plädiert für mehr und bessere Information für mündige Bürger statt
für den "Schutz" vor allen möglichen Gefahren. Im Vertrauen in den
Menschen und seinen Fähigkeiten ganz im Sinne der Aufklärung. Der




Verein setzt sich ein für das Entstehen einer neuen
gesellschaftlichen Vertrauenskultur - denn sie ist das beste
Gegengift gegen Unfreiheit und Intoleranz.



Pressekontakt:
BFT e.V. Bürger für Freiheit und Toleranz
http://www.freiheit-toleranz.de
Bodo Meinsen
Tel.: +49 89 90 52 90 72
E-Mail: info(at)freiheit-toleranz.de

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Datum: 22.01.2016 - 04:19 Uhr
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