businesspress24.com - "Wirtschaftliche Vernunft setzt sich durch" / Auch kleinere Einrichtungen können weiter a
 

"Wirtschaftliche Vernunft setzt sich durch" / Auch kleinere Einrichtungen können weiter ausbilden

ID: 1289679


(ots) - Der Tarifausschuss beim Senator für Arbeit der
Hansestadt Bremen hat heute abgelehnt, den "Tarifvertrag über die
Ausbildungsbedingungen in der Altenpflege Bremen" für
allgemeinverbindlich zu erklären. Der bpa Arbeitgeberverband e.V.
hält dies für die richtige Entscheidung. "So haben gerade die
kleineren Einrichtungen weiterhin die Möglichkeit Ausbildungsplätze
zu schaffen und sich im Wettbewerb zu bewähren. Deshalb ist die
heutige Entscheidung ein Sieg der wirtschaftlichen Vernunft zum Wohle
der Bremer Jugendlichen", so der Präsident des bpa
Arbeitgeberverbandes, Rainer Brüderle.

Die Vergütung von Auszubildenden orientiert sich schon heute in
aller Regel am Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, dabei ist
eine maximale Unterschreitung von 20 Prozent des Gehaltsniveaus
zulässig. Diese Flexibilität ermöglicht es gerade kleinen
Einrichtungen, Ausbildungsplätze zu schaffen, Jugendlichen eine
Berufs- und Lebensperspektive zu geben und so für die Fachkräfte von
morgen zu sorgen.

Diese Zwangsmaßnahme hätte für weniger Wettbewerb auf dem Bremer
Pflegemarkt gesorgt. "Zum Einheitslohn wäre bald das Einheitsgrau in
der bremischen Pflege gekommen. Weniger Wettbewerb hätte weniger
Vielfalt, weniger Wahlmöglichkeiten für die Patientinnen und
Patienten bedeutet und mittel- bis langfristig deutliche Einbußen in
der Qualität der Pflege bis hin zu einem Abbau an Pflegeplätzen
geführt", warnte der Vizepräsident des bpa Arbeitgeberverbandes,
Bernd Meurer.

Der bpa Arbeitgeberverband sah schon vor dieser Entscheidung die
Voraussetzungen für eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung nicht
gegeben. Es waren weder die Bedingungen der überwiegenden Bedeutung
(dazu sollen mindestens 50 Prozent aller betroffenen Arbeitnehmer
durch den Tarifvertrag erfasst sein; hier sind es maximal 24 Prozent)




noch einer wirtschaftlichen Schieflage erfüllt.



Pressekontakt:
Für Rückfragen: Dr. Florian Bauckhage-Hoffer, Tel.: 030 / 20075593-20

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Martin et Karczinski setzt ein Zeichen (FOTO)
Mobilität zu Gunsten der weltweiten Flüchtlingshilfe (FOTO)
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.12.2015 - 07:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1289679
Anzahl Zeichen: 2231

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Berlin


Telefon:

Kategorie:

Soziales


Meldungsart:
Versandart:
Freigabedatum:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 31 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""Wirtschaftliche Vernunft setzt sich durch" / Auch kleinere Einrichtungen können weiter ausbilden
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

bpa Arbeitgeberverband (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von bpa Arbeitgeberverband



 

Who is online

All members: 10 667
Register today: 0
Register yesterday: 0
Members online: 0
Guests online: 161


Don't have an account yet? You can create one. As registered user you have some advantages like theme manager, comments configuration and post comments with your name.