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Armutsbericht: Bundesregierung soll handeln statt vertuschen

ID: 828487


(ots) - Zur Beratung des 4. Armuts- und Reichtumsberichts
im Bundeskabinett erklärt der Präsident des Sozialverband SoVD Adolf
Bauer: Der Armutsbericht zeigt trotz Schönfärberei: Niedriglöhne,
prekäre Beschäftigung und ein deutlicher Anstieg der
Armutsgefährdungsquote sind alarmierende Signale. Zudem legt der
Bericht die spürbaren Folgen des einschneidenden Abbaus
sozialstaatlicher Leistungen offen. Versuche, den Ernst der Lage
weich zu zeichnen, sind zum Scheitern verurteilt. Die Angst vor Armut
reicht in Deutschland längst bis in die Mitte der Gesellschaft. Die
Bundesregierung darf die Augen vor der sozialen Realität nicht
verschließen. Sie muss jetzt die Fakten ernst nehmen und handeln.
Nötig ist ein überarbeiteter Armutsbericht, der den notwendigen
Handlungsbedarf genau beschreibt. Dann bestünde ein solides Fundament
für wirksame Gegenmaßnahmen. Insbesondere ein Programm gegen soziale
Ausgrenzung und für mehr Verteilungsgerechtigkeit gehört auf die
Tagesordnung. V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs



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Benedikt Dederichs
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Datum: 06.03.2013 - 04:15 Uhr
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