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City BKK: Politikübt Druck auf Krankenkassen aus

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Viele gesetzliche Krankenversicherungen versuchen die Aufnahme der City BKK Kunden zu umgehen und ernten dafür Kritik aus Politik und vom Verbraucherschutz


(LifePR) - Die City BKK war die erste gesetzliche Krankenkasse, die aufgrund der Zahlungsunfähigkeit vom Gesetzgeber geschlossen wurde. Auch weitere Fusionen und Pleiten können nicht ausgeschlossen werden. Währendessen wird der Ton über das Ablehnen der City-BKK Versicherten durch viele gesetzliche Krankenkassen immer harscher.
Kritik an Haltung der GKV?s wächst
Die CDU ist die erste Partei, die einen aggressiveren Ton gegenüber den gesetzlichen Kassen und ihrer Trotzhaltung anschlägt. Der gesundheitspolitische Sprecher der Union, Jens Spahn, sagte dazu, ?vielleicht sollten wir die Kassenchefs da direkt in Haftung nehmen?. Denn viele der zuletzt noch 168.000 Patienten der City-BKK müssen mit heftigem Widerstand bei der Suche nach einer neuen Krankenkasse rechnen.
Eine mögliche Entscheidung über die Art und Weise, wie weiter verfahren werden soll, wird aber frühestens am Donnerstag erwartet. Dann sollen Vertreter der einzelnen Kassen über Auswege diskutieren. Einen kleinen Lichtblick gibt die Barmer GEK, deren Verwaltungschef Holger Langkutsch eine solidarische Auffanglösung von den anderen Kassen verlangt. Auch sagte er, dass das Solidaritätsprinzip nicht nur auf einige, sondern alle Kassen zutreffen muss und das Gleiche wie für die Barmer GEK zu gelten hat: ?Wer Mitglied werden will, wird Mitglied.? Grundsätzlich rät das Online Portal www.pkv-private-krankenversicherung.net/ dazu, auf die Aufnahme in einer Krankenkasse der Wahl zu beharren. Patienten haben nämlich das Recht, ohne Einschränkung von den Kassen aufgenommen zu werden.
Stehen weitere Kassenpleiten bevor?
Die Verbandsvorsitzende der Krankenkassen Doris Pfeiffer beruhigte die Gemüter ein wenig. Die Finanzierung der gesetzlichen Kassen sei absolut gesichert, jedoch ist die finanzielle Situation der einzelnen Kassen sehr unterschiedlich. Es sind im Moment aber keine weiteren Schließungen zu erwarten, jedoch niemals auszuschließen, so Pfeiffer. Auch weitere Fusionen sind kein Problem im Bereich der Krankenkassen, aus ehemals 1815 verschiedenen Kassen sind heute nur noch 155 übrig. Dieser dynamische Prozess wird nicht aufzuhalten sein. Es dürfte damit auch in Zukunft einige Bewegung im Bereich der GKV geben.




Wechsel in die Private Krankenversicherung
Zudem haben freiwillig gesetzlich Versicherte die Möglichkeit, in eine private Krankenversicherung ihrer Wahl zu wechseln. Ab einem Jahresbruttoeinkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von 49.950 Euro in 2010 kann eine Private Krankenversicherung auch von Angestellten und Arbeitnehmern abgeschlossen werden. Im Voraus kann unter www.pkv-private-krankenversicherung.net/pkv-rechner der persönliche PKV Beitrag online berechnet werden.

Das Fachportal PKV Private Krankenversicherung informiert umfassend und tagesaktuell rund um die gesetzliche Krankenkasse und die Private Krankenversicherung. Zudem wird ein kostenloser Vergleichsrechner für die Private Krankenversicherung auf www.pkv-private-krankenversicherung.net/vergleich zur Verfügung gestellt.


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Datum: 16.05.2011 - 12:35 Uhr
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