Wenn der Mülleimer nicht genügt - personenbezogene Daten sicher löschen
(businesspress24) -
Datenschutz ist Verbrauchern wichtig und zugleich ein kompliziertes Thema. Was sie sich wünschen? Das soll ein neuer "Datenschutzbarometer" ermitteln. Anfang Oktober hat ihn die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit eingeführt. Erste Auswertungen zeigen, dass es recht unterschiedliche Erwartungen gibt. Worauf sie noch hindeuten: Analoge Datensicherheit wird oft vernachlässigt.
Analogen Datenschutz nicht vergessen
Ermittelt wurden im Datenschutzbarometer zwei Dinge. Die grundsätzliche Einstellung zum Datenschutz und die gewünschten Anwendungsbereiche. An der Auswertung fällt auf, dass vielen Bürgerinnen und Bürgern der Datenschutz enorm wichtig ist. Niemand möchte, dass sensible Informationen in den Händen von unbefugten Dritten landen. Die Sorge vor Identitätsdiebstahl und Betrugsversuchen ist groß. Während manche zu wenig Datenschutz beklagen, stören sich andere am bürokratischen Aufwand. Was einen Großteil dieser Rückmeldungen eint: Sie beziehen sich auf die digitale Datenverarbeitung und auf die elektronische Speicherung von Daten. Dabei stehen auf vielen Papierdokumenten Daten ganz offen. Und das nicht allein in der Personalakte. Der persönliche Briefverkehr enthält solche Informationen. Nicht selten landen sie in der Mülltonne, die offen vor dem Haus steht. Aber wie vermeidet man, dass Betrüger sich an der Stelle bedienen?
Sichere Datenlöschung durch professionelle Aktenvernichtung
In Behörden und Unternehmen ist die Sache klar. Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, Dokumente mit personenbezogenen Daten zu vernichten. Das bedeutet, dass diese Papiere nicht offen in einer Papiertonne landen dürfen. Sie müssen geschreddert werden. Es gibt in Deutschland sogar offizielle Normen für das korrekte Vernichten von Daten. Das ist die DIN 66399. Sie schlüsselt die Materialien in verschiedene Sicherheitsstufen auf. Diese Stufen ergeben sich zum einen aus dem Datenträgermaterial und daraus, wie sensibel die Daten sind. Logischerweise haben Umschläge mit Adressdaten keine derart hohe Sicherheitsstufe wie beispielsweise Bankauszüge, Personalakten und Patienteninformationen. Die professionelle Vernichtung verhindert eine Entschlüsselung von Teilinformationen durch Diebe. Unternehmen sind zu ihr verpflichtet. Die meisten übergeben diese Arbeit an externe Dienstleister, die sich auf die korrekte Aktenvernichtung spezialisiert haben.
Diese Vorteile garantiert der Dienstleister:
- Je nach Sicherheitsstufe wird das passende Verfahren ausgewählt
- anhand der Rückstände sind keine Daten rekonstruierbar
- beim Vernichten erhält niemand Einblick in das Material
- effiziente und rechtssichere Vernichtung großer Aktenberge
Sensible Informationen sollten niemals offen in der Papiertonne landen
Genutzt werden derlei Dienste nicht allein von Behörden und Großkonzernen. Auch Privatpersonen nehmen sie in Anspruch. Die Behörden gehen damit ihrer Pflicht zur sachgemäßen Aktenvernichtung nach einer festgelegten Aufbewahrungszeit nach. Für private Verbraucher gibt es eine solche Pflicht zur richtigen Aktenvernichtung eigener Daten nicht. Aber viele Menschen schlafen ruhiger, wenn sie wissen, dass persönliche Informationen nicht offen im Papiermüll liegen.
Relevant kann das zum Beispiel bei Steuerunterlagen und Belegen sein, die nicht mehr aufbewahrt werden müssen. Oder dort, wo Daten elektronisch gespeichert wurden und man sichergehen will, dass der Datenträger nicht weiter auslesbar ist. Dienstleister für die Aktenvernichtung garantieren dies und holen das Material zum gewünschten Zeitpunkt ab. Insgesamt ergibt sich damit eine unkomplizierte Maßnahme, die einen zentralen Beitrag für verlässliche Datensicherheit leistet.
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Datum: 15.10.2025 - 09:30 Uhr
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