Westfalen-Blatt: Kommentar zur gescheiterten Bankenfusion
(ots) - Sechs Wochen haben sie verhandelt. Nun scheint
es so, als sei au
umsonst waren die Gespr
den Willen einiger Politiker.
Insbesondere Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sein
Staatssekret
hatten die Fusion der beiden gr
Thema gemacht. Angeblich brauche die deutsche Wirtschaft einen
nationalen Champion. Dabei w
Unternehmer zu befragen, ob sie einer gro
den Vorzug vor konkurrierenden Instituten g
SPD-Politiker
Arbeitspl
Auf der Habenseite sollte stehen, dass deutsche Unternehmen im
Ausland und bei der Finanzierung gro
fusionierten Institut einen vermeintlich st
Solche Rechnungen, die allein auf Gr
einen vergessen jene, die so argumentieren, dass Fusionen anfangs
immer erst Geld und Energien absaugen. Geld etwa wird gebraucht, um
Strukturen vom Vertrieb bis zur Elektronischen Datenverarbeitung
zusammenzuf
und Vermieter, deren Vertr
werden. Vor allem aber zieht die Vielfalt der Aufgaben, die mit einer
Fusion verbunden sind, oft so viel Energie ab, dass darunter andere
wichtige Aufgaben leiden. Gerade dieser Punkt gilt f
Gro
ausgepr
der Bilanz
vollst
Aufmerksamkeit. Hinzu kommen noch Herausforderungen aus Fusionen der
Vergangenheit - im Falle der Deutschen Bank mit der Postbank und der
Commerz- mit der Dresdner Bank.
So gesehen kam dieser Versuch einer Fusion auch zum falschen
Zeitpunkt. Ein neuer Anlauf zu einem sp
Weg ist trotz der grunds
sollte aus den Vorstandsetagen der Banken selbst kommen.
Bis dahin bleibt ein Risiko: der Appetit von Investoren. Sie
k
- die chinesische HNA, das Emirat Qatar und der Investor Black Rock -
irgendwann gern verkaufen, um Kasse zu machen. Beim Gro
Commerzbank, dem deutschen Staat, ist die Lage nur auf den ersten
Blick anders. Wer wei
nicht mehr so flie
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Datum: 25.04.2019 - 15:00 Uhr
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