AENGEVELT analysiert dynamischen Büromarkt Frankfurt

AENGEVELT City Report Region Frankfurt am Main No XXX 2017-2018

ID: 1469319
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(businesspress24) -

Am Frankfurter Büromarkt (inkl. Eschborn und Offenbach-Kaiserlei) wurde 2016 nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH ein Büroflächenumsatz von rd. 546.000 m² erzielt. Gegenüber dem Vorjahr (2015: 389.000 m²) bedeutet dies einen Anstieg um 157.000 m² bzw. 40%, im Vergleich zum Mittel der jüngsten Dekade (Ø 2006-2015: 453.000 m²) 21%. Zudem wurde damit der höchste Flächenumsatz seit 2007 (560.000 m²) erzielt.
Das gute Ergebnis hängt mit der im langjährigen Vergleich hohen Anzahl von Abschlüssen im Flächensegment ab 5.000 m² (Großabschlüssen) zusammen: Wurden 2016 insgesamt 14 Mietverträge in diesem Flächensegment mit insgesamt rd. 154.000 m² abgeschlossen, waren es im Vorjahreszeitraum “lediglich“ neun Mietverträge mit insgesamt 80.000 m². Auch im mittleren Flächensegment zwischen 3.000 m² und 5.000 m² stieg das Umsatzvolumen von 45.000 m² auf 83.000 m².
Für 2017 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH einen erneut überdurchschnittlichen Büroflächen­umsatz um 500.000 m². Das erste Quartal 2017 präsentiert sich dabei mit einem dynamischen Umsatzergebnis von rd. 115.000 m² (I. Q 2016: rd. 106.000 m²).

Short Facts 2016:
• Die nominelle Angebotsreserve ging 2016 um rd. 80.000 m² auf rd. 1,24 Mio. m² zurück. Die Leerstandsquote stellt sich damit Anfang 2017 auf 10,3% des Gesamtbestandes von 12 Mio. m² Bürofläche (Anfang 2016: 10,9%). Ungeachtet dieser Rückgänge rangiert Frankfurt hinsichtlich des Angebotssockels unverändert an erster Position in Deutschland, und zwar vor München (860.000 m² bzw. 4,4%) und Berlin (810.000 m² bzw. 4,3%).
• Zum Leerstandsabbau beigetragen hat eine weiterhin positive Nettoabsorption, d.h. ein Mehrver­brauch an Büroflächen durch Unternehmensexpansionen oder Neuansiedlungen. Weiterer Faktor war das geringe Fertigstellungsvolumen von rd. 130.000 m² Bürofläche in 2016, von denen zudem 65% vorvermarktet waren, so dass hiervon lediglich 45.000 m² disponibel auf den Markt kamen.
• In Top-Lagen stellte sich die Spitzenmiete stabil auf EUR 39,-/m².



Prognose / Trends 2017
• Für das Jahr 2017 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH einen Büroflächen­umsatz um 500.000 m². Dieser Umsatzwert läge deutlich über dem mittleren Umsatzniveau der jüngsten Dekade (Ø 2007-2016: 455.000 m²).
• Für 2017 prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH einen weiteren, wenn auch moderateren Abbau der nominellen Angebotsreserve auf rd. 1,2 Mio. m² Bürofläche.
• Das Fertigstellungsvolumen neuer Büroflächen zieht 2016 nach bisherigem Kenntnis­stand leicht auf rd. 168.000 m² an, ist damit indessen erneut unterdurchschnittlich (Ø 2006-2015: 175.000 m²). Hiervon sind zu Jahresbeginn bereits 80% vorvermarktet, d.h. lediglich 20% bzw. rd. 34.000 m² sind noch disponibel.
• Im Spitzenpreissegment prognostiziert AENGEVELT-RESEARCH einen weiteren leichten Anstieg auf rd. EUR 39,50/m². Frankfurt bleibt damit klarer Mietpreisführer in Deutschland.

Büroflächenumsätze nach Lagen – Schwerpunkt CBD
• Hinsichtlich der räumlichen Standortpräferenzen analysiert AENGEVELT-RESEARCH den Umsatz­schwerpunkt im Jahr 2016 wie in den Vorjahren im Central Business District (CBD) mit einem Marktanteil von rd. 45% bzw. 245.000 m² (2015: 59% bzw. 230.000 m²).
• Den zweitgrößten Marktanteil erzielten die Bürozentren Niederrad, Eschborn und Offenbach-Kaiserlei mit 21% bzw. 113.400 m² (2015: 13% bzw. knapp 50.000 m²).
• Die in 2016 erzielten Umsatzanteile der anderen Bürobezirke lauten:
West: ca. 15% bzw. 83.300 m², Ost: rd. 8% bzw. 45.000 m², Nord: ca. 5% bzw. 28.000 m², Flughafen: rd. 3% bzw. 16.400 m² und Süd/Sachsenhausen: ca. 3% bzw. 14.700 m².

Büroflächenumsätze nach Branchen
• Stärkste Nachfrager waren 2016 erneut die unternehmensbezogenen und sonstigen Dienstleister mit einer von Marktquote von 37% bzw. 204.000 m² (2015: 145.000 m² bzw. 37%).
• Der Anteil der Finanzdienstleistungsbranche erhöhte sich nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH von 84.000 m² (22%) im Vorjahr auf 114.600 m² in 2016 (21%).
• Ebenfalls eine Quote von 21% erzielten Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Trans­port mit rd. 113.500 m² (2015: 72.500 m² bzw. 19%).
• Auf die öffentliche Hand sowie Organisationen ohne Erwerbszweck entfielen 63.000 m² bzw. 12% (2015: 43.000 m² bzw. 11%) und auf die Bereiche Kommunikation/IT inkl. Medien und Verlage 51.000 m² bzw. 9% (2015: 44.600 m² bzw. 11%).

Büroleerstände
• Anfang 2017 belief sich die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve auf rd. 1,24 Mio. m² Bürofläche (Anfang 2016: ca. 1,32 Mio. m²). Die Leerstandsquote sank auf rd. 10,3% (Anfang 2016: 10,9%).
Diese auf dem Frankfurter Büromarkt Anfang 2017 nominell verfügbare Leerstandsfläche von 1,24 Mio. m² ist gemäß des von AENGEVELT-RESEARCH zur Analyseverfeinerung ent­wickelten Leerstandsindex „ARLEX“(AENGEVELT-REASEARCH-LEERSTANDS-INDEX) hin­sicht­lich ihrer vollkommen unter­schied­lich­en Marktwirksamkeiten wie folgt zu differenzieren:
• Rd. 530.000 m² des Leerstands sind als langfristige „regionalisierte Fluktuations- und Mobilitätsreserve“ (mittlere Umsatzdynamik der jüngsten 10 Jahre) für das marktwirtschaftlich wünschenswerte, ausgewogene Funktionieren des Marktes notwendig.
• 140.000 m² entfallen auf sogenannte „strukturelle Leerstände“. Dies sind leer­stehende Büroflächen in Objekten, die schon seit mindestens fünf Jahren eine durchschnittliche Leerstandsquote von mindestens 50% aufweisen (Fachjargon „Marktleichen“).
• Auf „latente Leerstandsflächen“ (Untermietflächen) entfallen in Frankfurt rd. 30.000 m².
• Nach Subtraktion der drei vorerwähnten Leerstandsflächen ergibt sich der tatsächlich „marktaktive Flächenüberhang“ von ca. 540.000 m². Das sind rd. 44% des gesamten Leestands und bezogen auf den gesamten Flächenbestand von 12 Mio. m² lediglich 4,5%.
• Die von AENGEVELT-RESEARCH mit Hilfe von „ARLEX“ entwickelte marktwirksamkeitsbezogene Leerstandsdifferenzie­rung zeigt, dass die nominelle Leerstandsrate (10,3%) wie andernorts auch in Frankfurt allenfalls indikative Aussagekraft hat.
• Für 2017 geht AENGEVELT-RESEARCH von einer weiteren Reduzierung der nominellen Angebotsreserve auf rd. 1,2 Mio. m² aus. Hierdurch schmilzt der marktfähige Flächenüberhang weiter ab.

Stabiles bzw. anziehendes Mietpreisniveau
• Die gewichtete Spitzenmiete stellte sich 2016 in Frankfurt stabil auf EUR 39,-/m². Insgesamt bleibt die Mainmetropole damit auch weiterhin der teuerste Bürostandort Deutschlands.
• Die mittlere Miete im Citybereich zog leicht um 10 Cent auf rd. EUR 24,40/m² an.
• Die Durchschnittsmiete in Cityrandlagen zog nach Analysen von AENGEVELT-RESEARCH deutlicher um EUR 1,40 auf EUR 15,00/m² an.
• Auch in Stadtrandlagen entwickelte sich die Durchschnittsmiete leicht negativ und ging von EUR 12,30/m² im Vorjahr auf EUR 12,10/m² zurück.
• Für 2017 geht AENGEVELT-RESEARCH davon aus, dass die Spitzenmiete moderat auf EUR 39,50/m² ansteigen wird.



Weitere Infos zur Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

AENGEVELT IMMOBILIEN, gegründet 1910, ist mit rd. 125 Mitarbeitern an den Standorten Düsseldorf (Stammhaus), Berlin, Frankfurt/M., Leipzig, Magdeburg und Dresden einer der größten und erfahrensten Immobilien-Dienstleister Deutschlands und bietet seinen Kunden zusammen mit seinen Partnernetzwerken DIP – Deutsche Immobilien-Partner und IPP International Property Partners bundesweit und international eine umfassende kundenindividuelle Betreuung in den Marktsegmenten Büro, Einzelhandel, Logistik, Hotel und Wohnen.

Das Unternehmen begleitet und berät seine Kunden auf Basis seines umfangreichen wissenschaftlichen Immobilien-Research auf der gesamten Wertschöpfungsstrecke ihrer Liegenschaften – vom Einkauf über Projektinitiierung/-begleitung, Vermietung etc. bis hin zum Exit/Verkauf.

Ergebnis 2016: mehr als 125.000 Kundenberatungen und Objektbesichtigungen, ein Transaktionsvolumen aus vermittelten Immobilienverläufen von mehr als € 550 Mio. sowie eine gewerbliche Vermietungsleistung von rd. 250.000 m².

Hierbei lässt AENGEVELT regelmäßig seine Dienstleistungen durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut überprüfen. Das Ergebnis der letzten Befragung sind wiederum Bestnoten hinsichtlich der Kundenzufriedenheit: So würden 99% der Befragten AENGEVELT „auf jeden Fall“ bzw. „evtl.“ wieder als Dienstleister zu nutzen, 98% würden AENGEVELT „auf jeden Fall“ bzw. „evtl.“ Geschäftsfreunden oder Geschäftspartnern empfehlen.

Außerdem wurde AENGEVELT in einer Studie von FOCUS-MONEY zum Thema „Fairster Immobilienmakler“ wie bereits in den zwei Vorjahren erneut mit der Bestnote „Sehr Gut“ ausgezeichnet (FOCUS-MONEY, Ausgabe 10/2017, 01.03.2017).

Um seinen Kunden eine völlig interessenunabhängige, marktorientierte Fachberatung zu garantieren, ist und bleibt AENGEVELT absolut banken-, versicherungs- und weisungsungebunden und damit frei von Allfinanz- und Konzernstrategien und pflegt zudem ein umfassendes Wertemanagement. Außerdem ist AENGEVELT seit 2008 DIN EN ISO9001: 2008 zertifiziert und gehörte 2010 zu den ersten Unternehmen der deutschen Immobilienwirtschaft, die von der „Initiative Corporate Governance der deutschen Immobilienwirtschaft e.V.“ (ICG) das Zertifikat „ComplianceManagement“ erhalten haben.

Dies ist eine Pressemitteilung von

Leseranfragen:

AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG
Thomas Glodek
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Kennedydamm 55 / Ross-Straße
D-40476 Düsseldorf
Tel.: 02 11/83 91-307
Fax: 02 11/83 91-261
Mobil: 01 72/98 04-203
E-Mail: t.glodek(at)aengevelt.com



PresseKontakt / Agentur:

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Datum: 30.06.2017 - 10:29
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Firma: AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG
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