businesspress24.com - Die Menschen im Südsudan müssen erneut vor Gewalt fliehen
 

Die Menschen im Südsudan müssen erneut vor Gewalt fliehen

ID: 1429042


(ots) - Stefan Marx von action medeor besuchte zwei
Wochen lang Gesundheitsstationen und Krankenhäuser im Südsudan. Sein
Bericht ist erschütternd. Die Gewalt in der Grenzregion zum Sudan ist
wieder aufgeflammt. Tausende Menschen sind erneut auf der Flucht.

In Kajo Keji, zehn Kilometer von der Grenze zum Sudan, haben die
Partner von action medeor Schlimmes erlebt. Ein Augenzeuge
berichtete, dass die Situation in Kajo Keji höchst tragisch und
traurig sei. "Wegen einiger Gruppen von Soldaten, die vorgeben nach
Rebellen suchen, wird die gesamte Provinz Kajo Keji entvölkert. Haus
und Hof sind verlassen, Hab und Gut fallen in die Hände der Soldaten,
nicht selten ihre paar Hühner, Ziegen und Kühe. Die Menschen fliehen
in eine ungewisse Zukunft! In Camps, die heillos überlaufen sind!!!
Mit Pickups und Lastwagen konnten alleine in den letzten beiden
Wochen hunderte von Familien nach Uganda gebracht werden. Gruppen von
Menschen, die aus ihren Dörfern geflohen sind, fanden und finden
immer noch Unterschlupf in der Missionsstation in Kajo Keji."

Die Berichte werden von der UN bestätigt. Nach ihren Angaben sind
über 52.000 Menschen seit Januar nach Uganda geflohen, vor allem aus
Yei, Morobo, Lainya und Kajo-Keji. "Hinzukommt", sagt Stefan Marx,
"dass es in Teilen des ostafrikanischen Landes zu einer Hungernot
kommen kann. Der Preis für Grundnahrungsmittel hat sich seit
vergangenem Jahr bereits verdreifacht." Wegen des anhaltenden
Konflikts und einer Dürreperiode haben Millionen Menschen nicht mehr
genügend zu essen. "Viele Menschen sind mangelernährt und
geschwächt", so Marx, "ein banaler Infekt kann lebensbedrohend sein."

Stefan Marx organisiert die Hilfe für die Gesundheitsstationen und
Krankenhäuser im frankophonen Afrika. Er ist seit 2015 bei action
medeor beschäftigt. Davor arbeitete er 23 Jahre als




Entwicklungshelfer in Afrika.

Für die Hilfe im Südsudan ist action medeor dringend auf Spenden
angewiesen.
Spendenkonto bei der Sparkasse Krefeld
BIC: SPKRDE33; IBAN: DE78320500000000009993
Stichwort: "Hilfe für den Südsudan"

Ein Interview mit Stefan Marx ist möglich. Anfragen bitte an
Susanne Haacker (0173/5152091).

Foto zum Download unter www.medeor.de/presse

BU: Die Menschen im Südsudan brauchen dringend Hilfe.



Pressekontakt:
Susanne Haacker
Susanne.Haacker(at)medeor.de
Tel.: 0173/5152091

Original-Content von: action medeor, übermittelt durch news aktuell

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Demokratie lebt vom Mitmachen
Wie ein neues Start-Up Familien unter die Arme greift (FOTO)
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.02.2017 - 07:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1429042
Anzahl Zeichen: 1811

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Tönisvorst


Telefon:

Kategorie:

Soziales


Meldungsart:
Versandart:
Freigabedatum:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 44 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die Menschen im Südsudan müssen erneut vor Gewalt fliehen
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

action medeor (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von action medeor



 

Who is online

All members: 10 667
Register today: 0
Register yesterday: 0
Members online: 0
Guests online: 78


Don't have an account yet? You can create one. As registered user you have some advantages like theme manager, comments configuration and post comments with your name.