Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu den Vorschlägen von Jean-Claude Juncker
(ots) - Wohltuend ist, dass die Kommission nicht einer
weiteren Umverteilung zwischen den Mitgliedstaaten das Wort redet.
Richtig ist auch die Idee, die manchmal schwer verständliche
EU-Politik näher an die Bürger heranzubringen. Auch Junckers zweiter
Vorstoß für mehr Praxisnähe ist gut: Die Kommission ist vergleichbar
mit einer nationalen Regierung. Niemand käme in Deutschland auf die
Idee, einem amtierenden Minister die Kandidatur für den Bundestag zu
verbieten. EU-Kommissare aber dürfen nicht für das Europaparlament
kandidieren. Es ist richtig, wenn auch dieser Zopf abgeschnitten
wird.
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Datum: 14.09.2016 - 13:17 Uhr
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