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Halbzeit bei der Energiewende!

ID: 1313666

REHAU lud zum 3. Stadtwerke-Forum Nahwärme nach Erlangen ein


(PresseBox) - Ende Januar lud REHAU 70 Entscheider aus dem Bereich kommunaler Versorgungsbetriebe und privaten Unternehmen zum 3. Stadtwerke-Forum Nahwärme nach Erlangen ein. Hochkarätige Referenten widmeten sich dabei sehr praxisorientiert dem erfolgreichen Aufbau und Betrieb von Nahwärmenetzen.
Es ist Halbzeit bei der Energiewende. Während in der ersten Hälfte die Stromwende mit dem Ausbau einer erneuerbaren Stromversorgung im Mittelpunkt stand, folgt nun die Wärmewende. Neben dem Ausbau von Maßnahmen zum baulichen Wärmeschutz müssen die CO2-Emissionen bei der Wärmebereitstellung durch Effizienztechnologien drastisch reduziert und durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Wärmequellen unterstützt werden. Wärmeverbundlösungen bieten hierfür beste wirtschaftliche Perspektiven. Für Stadtwerke und private Versorgungsunternehmen ist die Lieferung von erneuerbarer Wärme über Nahwärmnetze das Geschäftsfeld zur erfolgreichen und langfristigen Kundenbindung. Wie das konkret möglich ist, berichteten erfahrene Spezialisten im Rahmen des 3. Stadtwerke-Forums Nahwärme Ende Januar. 70 Entscheider aus dem Bereich kommunaler Versorgungsbetriebe und privaten Unternehmen folgten der Einladung von REHAU nach Erlangen und informierten sich aus erster Hand über den aktuellen Stand der Entwicklungen und erfolgreich umgesetzte Projekte.
Wirtschaftliche Nahwärmenetze mit Potenzial
Nach einer kurzen Einführung durch Olaf Kruse, Projektleiter für kommunale Wärmenetze bei REHAU, in den neuen Schulungsräumlichkeiten des Unternehmens erläuterte Michael Nast vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Potenzial der Wärmenetze in Deutschland. Dabei kam er zu dem Schluss, dass die Wärmewende mit Wärmenetzen in Deutschland nach dem Vorbild Dänemark gelingen kann und dafür eine flächendeckende Wärmeplanung als Instrument der kommunalen Daseinsvorsorge anzustreben ist. Dem Thema ?Quartiersentwicklung mit Nahwärme im Bestand? nahm sich Claus Schmidt vom Ingenieurbüro Schuler aus Bietigheim-Bissingen an. Er zeigte auf, dass mit Nahwärmelösungen die gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden und die Wärme kostengünstiger an die Kunden bereitgestellt werden kann. Beispielhaft für die neue Form der Energieversorgung wurde das Wohnquartier in Büchenbach durch Gernot Küchler von der GEWOBAU Erlangen und Burkhard Zschau von Faktor i³ beleuchtet. Sie stellten eindrucksvoll dar, wie Einsparungen aus der Umsetzung des Konzepts zur Abdeckung der Investitionskosten eingesetzt werden können und der Return on Investment für die Technik bei unter zehn Jahren liegt. Anschauliche Laborversuche demonstrierten den Teilnehmern anschließend eindrucksvoll die Widerstandsfähigkeit der PE-Xa-Rohrsysteme. Hierdurch wurde deutlich, dass die hochgedämmten Rohrsysteme von REHAU eine interessante Perspektive für den Aufbau wirtschaftlicher Nahwärmenetze bieten und viel Potenzial für zukünftige Anwendungen bergen.




Nach der Mittagspause, die von den Teilnehmern intensiv für das Netzwerken genutzt wurde, zeigte Olaf Kruse, wie mit fünf Maßnahmen die Wärmeverluste in Nahwärmenetzen um mehr als die Hälfte reduziert werden können. Darüber hinaus wurde mit der Rohrreihe SDR 7,4 (Druckstufe PN 10) eine neue Systemlösung für erhöhte Anforderungen präsentiert. Martin Engels von der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH stellte anhand eines im Jahr 2015 realisierten Projektes mit konkreten Zahlen die Chancen von Wärmenetzen im Neubau dar. Sein Fazit: Polymere Rohrsysteme in Form von DUO-Leitungen bieten nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern verursachen in der baulichen Umsetzung auch deutlich weniger Probleme als Stahlrohrsysteme (KMR-Leitungen). Dass die Wirtschaftlichkeit buchstäblich ?im Graben liegt? bewies Bernd Andörfer vom R. Steinbrenner Bauunternehmen. Dabei sind die Herausforderungen einer wirtschaftlichen Trassenführung im Bestand durch Realisierung von Tief- und Rohrleitungsbau in einer Hand sehr gut zu lösen. Abschließend beleuchtete Christian Teßmann von PricewaterhouseCoopers Legal AG den rechtlichen Rahmen und kam zu dem Schluss, dass insbesondere der Einsatz von kleinen KWK-Anlagen bis 50 beziehungsweise 100 kWel mit Stromeinspeisung ins öffentliche Netz im Zuge der aktuellen KWKG-Novellierung gestärkt wurde. In Verbindung mit der investiven Förderung von Wärmenetzen durch den Bund bietet das eine gute wirtschaftliche Perspektive zur Umsetzung von netzbasierten Wärmeverbundlösungen.
Kompakter Workshop
Am zweiten Veranstaltungstag fand erstmals ein kompakter und praxisnaher Workshop statt. Thematische Schwerpunkte waren hierbei die gesetzlichen Anforderungen aus dem EEWÄrmeG, der zum 01. Januar 2016 verschärften EnEV sowie die Schlüsselgröße Primärenergiefaktor, die es ermöglicht, Handlungsspielräume intelligent zu nutzen. Auf Basis von drei Impulsvorträgen wurden von den Teilnehmern in Gruppen konzeptionelle Lösungen eigenständig erarbeitet und am Ende präsentiert.
Das Feedback der Teilnehmer am Ende der eineinhalbtägigen Veranstaltung war durchweg positiv. Besonders der praxisorientierte Ansatz und die kompetenten Referenten fanden großen Gefallen. Weitere Informationen rund um das Thema Kommunale Wärmenetze finden Interessierte auch unter: www.waermewende.info

REHAU bietet zukunftsorientierte und ganzheitliche Lösungen für nachhaltiges Bauen und Modernisieren. Dabei stehen Themen wie energieeffizientes Bauen, die Nutzung regenerativer Energien sowie Wassermanagement im Fokus. In den Bereichen Fenster, Gebäudetechnik und Tiefbau ist REHAU seinen Kunden ein starker Partner mit ausgereiften Systemlösungen und umfassenden Serviceangeboten. Mit mehr als 19.000 Mitarbeitern an über 170 Standorten sucht das unabhängige Familienunternehmen weltweit die Nähe zu Markt und Kunde.

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Datum: 18.02.2016 - 03:26 Uhr
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