WAZ: Sollen Kinder nach Gehör das Schreiben lernen? Contra-Kommentar von Silke Hoock: Lernen von Anfang an
(ots) - In den ersten beiden Schuljahren sollen die
Grundschüler nach Gehör schreiben. Vater ist dann eben "Fata" und der
Tiger mutiert zum "Tieger". Egal. Unbekümmertes Lernen motiviert!
Doch dann kommt der rasante Wechsel. Plötzlich müssen Kinder Regeln
beherrschen, die das Korsett der deutschen Rechtschreibung sind.
Jeder Fehler, den Dritt- und Viertklässler nun machen, geht in die
Notengebung ein. Diese ist extrem wichtig, denn schon bald geht es um
die Empfehlung für die weiterführende Schule. Die Rechtschreibung
wird zum Selektionsinstrument. Den Wechsel vom unbefangenen Lernen
zum genormten Pauken kriegen viele Kinder nicht hin. Wie auch? Warum
soll plötzlich alles falsch sein, was zwei Jahre lang richtig war? Um
die Fehler zu korrigieren, müssen Kinder üben, üben und nochmals
üben. Denn die deutsche Rechtschreibung ist erlernbar. Und das von
Anfang an.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion(at)waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 10.03.2015 - 13:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1184274
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Essen
Telefon:
Kategorie:
Innenpolitik
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 53 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Sollen Kinder nach Gehör das Schreiben lernen? Contra-Kommentar von Silke Hoock: Lernen von Anfang an
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




