Mitteldeutsche Zeitung: zu Euro und Griechenland
(ots) - Nun aber verbreitet die Wahl in Griechenland erneut
Angst und Schrecken. Sollte das Linksbündnis Syriza mit Alexis
Tsipras an der Spitze die Macht in Athen übernehmen, steckt Merkel
in der Klemme. Gibt sie Tsipras'' Drängen nach Lockerungen des Spar-
und Reformkurses nach, stünde sie blamiert da. Das wäre ein
gefundenes Fressen für alle Eurokritiker, die der Union ohnehin
zusetzen. Bleibt Merkel hart, bekommt sie den Beifall in der Heimat,
aber riskiert den Zerfall der Währungsunion. Die Gefahren von
Griechenland für Italien, Spanien und Frankreich sind geringer
geworden, existieren aber weiter. Darauf kann Merkel keine Rücksicht
nehmen. Sie wird alles vermeiden, was nach Zugeständnissen an die
Griechen aussehen könnte.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 04.01.2015 - 11:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1156358
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Halle
Telefon:
Kategorie:
Innenpolitik
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 85 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Euro und Griechenland
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




