Lübecker Nachrichten: Kinderschutzbund: Werbung mit entblößten Kindern ganz verbieten
(ots) - Die schleswig-holsteinische Vorsitzende des
Kinderschutzbundes, Irene Johns, fordert ein striktes Verbot von
Werbung mit entblößten Kindern. "Dafür gibt es überhaupt keinen
Grund. Solche Aufnahmen verstoßen gegen die Kinderrechtskonvention
der Vereinten Nationen", sagte Johns den Lübecker Nachrichten
(Mittwoch-Ausgabe) vor dem Hintergrund der Edathy-Affäre. Ähnlich
hatte sich bereits der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte
geäußert. Johns betonte, sie kämpfe seit vielen Jahren dafür, die
gesetzliche Grauzone zu beseitigen. Dazu zählt sie auch FKK-Magazine,
die nackte Kinder posierend abbildeten. Unterdessen teilte die
Lübecker Staatsanwaltschaft dem Blatt auf Anfrage mit, dass sie im
Zusammenhang mit einem kanadischen Pornohändlerring zwei
Ermittlungsverfahren gegen Männer in den Kreisen Stormarn und
Herzogtum Lauenburg eingeleitet habe. Deren Namen hätten auf einer
Liste gestanden, auf der auch der Ex-Bundestagsabgeordnete Sebastian
Edathy geführt wurde. Ein Fall sei trotz des Auffindens von
Pornobildern beim Beschuldigten inzwischen zu den Akten gelegt
worden, berichtet die Zeitung weiter. In dem anderen Fall dauere die
Auswertung des sichergestellten Laptop durch die Kripo an.
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Datum: 18.03.2014 - 13:55 Uhr
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